🛠️ 1. Ankunft in der Werkstatt – viel Potenzial, viel zu tun
„Ich wusste, dass mich Nigeria fordern würde – aber nicht, wie sehr es mich berühren würde.“
Es war schwül, als wir in Calabar ankamen. Die Luft war voll von Geräuschen – Autohupen, Stimmen, Leben. Vor der leerstehenden Werkstatt standen fünf junge Männer, neugierig, zurückhaltend. Einer von ihnen fragte leise:
„Gehört diese Maschine jetzt uns?“
In diesem Moment wurde mir klar: Diese Reise wird nicht nur Werkzeuge bringen – sie wird Hoffnung bringen. Und sie wird Geschichten schreiben.
Die Werkstatt war leer – doch die Luft vibrierte vor Möglichkeiten. Die durch österreichische Spenden finanzierte Plattensäge stand noch verpackt in Holz und Plastik. Gemeinsam mit engagierten Ausbildnern aus Österreich und Helfern machten wir uns an die Arbeit.
Was folgte, war Schweiß, Muskelkraft und ein ganz besonderer Spirit, den man nicht vergessen kann.